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Erfreuliches

für die beste Rede, die ich je aus dem Bundestag gehört habe. "Das war sicherlich sehr intelligent, was der Papst gesagt hat", sagte eben der TV-Kommentator, offensichtlich überfordert von so viel Bildung und so viel Geist.

Sogar Renate Künast sah ganz anders aus als sonst. Alles aufgesetzt Freche war aus ihrem Gesicht gewichen. Nur Christian Ströbele war so dumm, vorzeitig den Saal zu verlassen, schon kurz nach Beginn der Rede, die noch einmal und nicht nur einmal zu lesen sich lohnt.

Warnung: Was in den Mainstream-Medien über die Rede zu lesen sein wird, ist aufbereitet für die Doowen. Wer sich ein Urteil erlauben will, muß den Text schon selber lesen, und zwar aufmerksam und Wort für Wort. Mein Lieblingssatz, unter vielen anderen guten Sätzen, ist ein ganz kurzer: "Es gibt auch eine Ökologie des Menschen." Und meine Lieblingspassage wird auch vom Stern zitiert:
Die sich exklusiv gebende positivistische Vernunft, die über das Funktionieren hinaus nichts wahrnehmen kann, gleicht den Betonbauten ohne Fenster, in denen wir uns Klima und Licht selber geben, beides nicht mehr aus der weiten Welt Gottes beziehen wollen. Und dabei können wir uns doch nicht verbergen, dass wir in dieser selbst gemachten Welt im stillen doch aus den Vorräten Gottes schöpfen, die wir zu unseren Produkten umgestalten. Die Fenster müssen wieder aufgerissen werden, wir müssen wieder die Weite der Welt, den Himmel und die Erde sehen und all dies recht zu gebrauchen lernen.
Man muß nicht katholisch und nicht einmal ein Christ sein, um dem zustimmen zu können. Nur an Intelligenz darf es einem nicht mangeln.

Den Originaltext des Papstrede gibt es hier. Und das, was die Papstgegner gern gehört hätten, gibt es hier.

Musikpreisverleihungen sind eine Farce. Das ist nichts Neues. Doch immer wieder erheiternd ist es, wie Rammstein reagieren. Auch diesmal waren sie nominiert, bezeichnenderweise aber nur mit dem nicht eben besonders originellen Video zu ihrem lange Zeit indizierten Song Ich tu dir weh. Dennoch haben sie den Echo 2011 bekommen. Lustlos wie gewohnt betraten sie die festlich illuminierte Berliner Bühne, um von der sichtlich erfreuten Gianna Nannini die Trophäe entgegenzunehmen. Flake hielt diese Dankesrede:
Ja, sowat kann passieren, wenn det Publikum den Preis auswählt. Und ... wir wolln uns herzlich bedanken ... bei ähm ... Vattenfall, sonst wär't hier dunkel.
Zu sehen und zu hören in diesem Video ab 02:08:



Allen, die Flakes Witz nicht verstanden haben, sei dieser erhellende Blogeintrag des Ökostromanbieters LichtBlick empfohlen.

hält, was er versprochen hat. Bei mir läuft er deutlich schneller als der alte. Was mich genausowenig wundert wie die Entscheidung von Microsoft, den Internet Explorer nicht mehr für XP weiterzuentwickeln. Doch wozu auch der IE? Ich kann schon seit acht Jahren sehr gut darauf verzichten.

Ein GuttenPlag-Kommentar (Hervorhebungen von mir)
Aus
"Karl-Theodor zu Guttenberg"
wird
"Eleganz ruht - Doktorbetrug".
Es gibt doch einen gerechten Gutt Gott.

An ihrer Sprache sollt ihr sie erkennen. Das schreibe ich immer wieder, und diesmal sogar mit Freude. Während nämlich die Journaille schreibt, im Wendland herrschten Bürgerkrieg & Terror, und Norbert Röttgen lieber mit Beckmann spricht als mit den Bauern im Wendland, erproben die (O-Ton Dobrindt, CSU) Aufrührer, Brandstifter und Steinewerfer dort nicht nur originelle Formen des Widerstands, sondern erfinden auch neue Wörter, die mir und nicht nur mir gleich morgens nach dem Aufstehen allerbeste Laune machen, wie die zwei neuen Komposita, die ich eben im Castorticker fand:

Ticker

Mein Favorit ist der Biertrojaner.

Aber: Die Binnen-Iiihs in der Berichterstattung nerven; besonders in der mündlichen im Radio Freies Wendland: AktivistInnen, EinwohnerInnen, FahrerInnen, KletterInnen, PolizistInnen, ausgesprochen wie ein Femininum, so daß vor lauter Innen die Männer nicht mehr sichtbar sind und mir die Ohren klingeln. Da lob ich mir die alten Formen.

Und wieder etwas Berichtenswertes aus dem Wendland. Eine Schäferin mit 1.200 Schafen und 500 Ziegen ist unterwegs, um den Castortransport zu blockieren. Ein Kamerateam ist auch dabei. Mögen die Aufnahmen bald nicht nur bei YouTube zu sehen sein.

Wenn ich von solchen Aktionen höre, dann erfüllt mich mehr als nur Freude. Dann spüre ich innige Liebe zu mir völlig unbekannten Menschen. Was geschähe wohl, berichteten die Mainstream-Medien ausführlich und mit Symapthie über diese Aktion und immer wieder ebenso über ähnlich witzige Formen des Protests? Unser angeblich so nörglerisches Volk stünde plötzlich ganz anders da, vor sich selbst und vor der Welt. Millionen würden daran erinnert, daß sie mehr sind als nur Arbeits- und Konsum- und Techniksklaven. Genau das darf nicht passieren. Um es zu verhindern, sind die Massenmedien da.

Deshalb kann ich jedem nur empfehlen, in Tagen wie diesen Radio Freies Wendland und andere unabhängige Sender zu hören und sich via Internet zu informieren. Was dort zu erfahren ist, kann Wunder wirken. Es ist das allerbeste Linderungs-, ja vielleicht sogar Heilmittel gegen Depressionen.

mit dieser Website:
Wünschte überhaupt einen kühlen Rollovereffekt? Brunnen dann, benutzen diesen geschickten Generator und verursachen Ihre Selbst! Bilder des Mähdreschers 2 in einem Platz.
Haben Sie Ihr Profil, mit dieser kühlen Eigenschaft glatt zu schauen. Auch Mit "Leben Vorbetrachtung" Ihres Geschnappten Plans.

Gays against Guido:
Das steht auf den Stickern, die Rosa von Praunheim mit vollen Händen ins Publikum wirft, bei der Premiere seines Panorama-Films „New York Memories“. Kommentar: „He’s not gay, he’s homosexual.“ Die Sticker sind jetzt Kult.
Siehe hier und hier und hier und hoffentlich bald überall.


möcht' ich, einfach nur was Schönes oder Heiteres. Doch das will mir nicht gelingen, solange ich mich nicht entschließen kann, konsequent weder Nachrichten zu hören noch zu lesen. You stole the sun from my heart, sangen die Manic Street Preachers gerade, und ich habe keine Zeit, hier etwas Schönes oder Heiteres zu schreiben, weil ich einem meiner alten Kumpels ein paar jener vielen Fotos schicken muß, mit denen ich aller Welt beweisen könnte, daß ich nicht halb so quakig bin, wie es hier den Anschein hat. Auch der Quiri kann sich freuen, und das tut er sogar oft. Eben deshalb kommt ihm auch so oft die Galle hoch, wenn er auch nur sowas liest:
Die Geschichtsfälschung der Antitabaklobby treibt immer absurdere Blüten. Wegen des Werbeverbots für Tabakwaren wurden jetzt in Frankreich 2.000 Filmplakate zensiert. Die Plakate sollten auf eine Ausstellung über den französischen Meisterkomiker Jacques Tati hinweisen.
Ein Tati-Plakat mit Pfeife? Aber nicht doch. Das gehört verboten. Aber Waterboarding? Das wird zumindest nicht bestraft, denn die Folterer der CIA haben sich ja nur an ihre Vorschriften gehalten, schreibt ein Kommentator und schwärmt:
Unter Präsident Obama kann die Welt davon ausgehen, dass sich die US-Regierung an internationales Recht und an die Menschenrechte halten wird. Das ist die wirklich wichtige Botschaft aus Washington.

Die Schande gehört der Vergangenheit an. Willkommen im Amerika der Gegenwart.
Ja, so einfach ist das. Schwamm drüber und welcome to the pleasuredome. Doch ich wollt' ja ausnahmsweise mal nix Negatives schreiben. Also halte ich jetzt meinen Mund und preise nur diese japanische Blütenkirsche:



- und bereue es Sekunden später, bei Wikipedia nachgeschlagen zu haben: denn das Vergehen der Blüten auf ihrem Höhepunkt wurde schon mit jungen Kriegern oder Samurais verglichen. Und das Exemplar, das einst von einer alten Frau gepflanzt wurde und jetzt in der Horner Straße blüht, wohl das prächtigste, das ich je gesehen habe, soll noch dieses Jahr gestutzt werden, sagte mir ein Nachbar, als ich mich gerade mal so richtig freuen wollte. Und als ich vorgestern mit meinem alten Kumpel eine Radtaur machte, sah ich dies:



Kaum hatt' ich mich erholt, schon sah ich das:



Es is halt a Kreiz.

[Nachtrag] Auch mit den Fotos, die bei Google gehostet sind und neuerdings mal erscheinen, wenn man sie verlinkt, und dann wieder nicht. Hier werde ich Abhilfe schaffen müssen.

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