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Der real existierende Feminismus

hätt' sie also gern, die niedersächsische CDU-Ministerin Aygül Özkan; und als ich nach der Lektüre dieser für das neue Zeitalter der totalen Empfindsamkeit so typische Nachricht wenig weitergoogelte, um mich mit den neuesten Kreationen der Sprachsensiblinge bekanntzumachen, stieß ich auf Wort, das ich zunächst für einen Scherz hielt. Aber weit gefehlt. Am 2. November 2009 berichtete faz.net über aggressives Bettelvolk
Für Polizei und Ordnungsamt sind diese Gruppen allerdings schwer zu greifen. Das fängt schon mit der Begrifflichkeit an. Die Bezeichnungen "Sinti und Roma" sowie "Zigeuner" dürfen aufgrund ihrer Verwendung während des Nationalsozialismus von den Behörden nicht verwendet werden.
(Zwischenbemerkung: Einer meiner Bekannten war gerade zwei Monate lang in Bulgarien und hat dort eine Volksmusikerdynastie kennengelernt, deren Mitglieder allesamt mit Nachdruck darauf bestehen, Zigeuner genannt zu werden.
So behelfen sich die Beamten bei ihren Ermittlungen oftmals mit Ausdrücken wie "Personen mit häufig wechselndem Aufenthaltsort" oder "Mobilen ethnischen Minderheiten", kurz: "Mems". Als jüngster Begriff hat sich nun die Formulierung "Rotationseuropäer" durchgesetzt.
Rotationseuropäer! Ich konnt' es noch immer nicht glauben, googelte noch weiter und stieß auf einen sehr pointiert geschriebenen Artikel, den ich jedoch nicht verlinke, weil er - was durchaus nicht Text hervorging - einem DVU-nahen Blog entstammt. In diesem Artikel wiederum ist ohne Quellenangabe von etwas anderem die Rede, das ich ebenfalls nicht glauben konnte. Wieder googelte ich weiter und fand auch dies bestätigt.

In Großbritannien nämlich wurden die Polizei sowie die Feuerwehr dringlichst ermahnt, in ihren Grußformeln Wörter wie "evening" oder "afternoon" zu vermeiden, da solche Zeitangaben subjektiv seien und unter Menschen aus unterschiedlichen Kulturen Verwirrung stiften könnten. Diese Instruktion, so der Daily Telegraph am 24. Oktober 2009, sei nur Teil einer ausführlichen Richtlinie.
Other words now discouraged include, "businessman", "housewives" and "child", which the organisations argue have negative connotations and could cause offence.

Confusingly, staff are also barred from using the word "homosexual", for which they are instructed to use the term "gay", while they are warned against using the phrase "straight", and told to say "heterosexual".
Und weiter:
A number of organisations, among them Essex Police and Northern Ireland Fire and Rescue Service, now instruct staff to avoid the phrases "child, youth or youngster".

The 52-page guide used by both organisations states that such phrases could have "connotations of inexperience, impetuosity, and unreliability or even dishonesty". It also states that addressing someone as "boy" or "girl" "may cause offence". Instead, officers and firemen are instructed to use the phrase "young people".
Firemen? Aber nicht doch:
London Fire Brigade instructs its staff not to use the terms "businessmen" or "housewives", because it says they "reinforce outdated stereotypes".

For the same reason, it tells workers not to call themselves "firemen" – they are "firefighters". Other organisations have discouraged using the terms "postmen" and "binmen".
Wie die Post- und Müllmänner jetzt genannt werden müssen, entzieht sich meiner Kenntnis. Anstatt jetzt zu recherchieren, verweise ich lieber - für alle, die sie nicht kennen - auf einige der Symptome, anhand deren man eine Schizophrenie erkennen kann:
Formale Denkstörungen
[...] Ein nebensächliches Wort führt zu völlig neuen Assoziationen. Der Redeinhalt erscheint teilweise unverständlich. [...]

Inhaltliche Denkstörungen
Sie äußern sich am deutlichsten als Wahn. Dabei handelt es sich um eine falsche Beurteilung der Realität, die oft nicht korrigierbar ist. Häufig kommen Verfolgungs-, Beeinflussungs- und Bedeutungswahn vor. Beim Bedeutungs- oder Beziehungswahn beziehen die Betroffenen die zufälligsten Ereignisse der Umgebung auf sich selbst. [...]

Veränderte Sprache
Die Sprache wirkt oft manieriert, unnatürlich in Intonation und Artikulation. Sie ist zuweilen voller Wortneuschöpfungen, die im einfachsten Fall durch das Zusammenziehen mehrerer Worte entstehen.
Zum Beispiel Rotationseuropäer. Dieses Wort, so denke ich noch immer, kann nur ein Witzbold ersonnen haben. Doch wer es allen Ernstes verwendet, der ist nicht nur humorlos. Der hat einen an der Waffel. Und wer anderen vorschreibt, solche Wörter allen Ernstes zu verwenden, der hat nicht nur einen an der Waffel. Der ist gemeingefährlich. So wie die politisch Korrekten, die uns ihr Neusprech aufzwingen wollen, und das mit wahnhafter Beharrlichkeit: träumen sie doch vom neuen, durch und durch gegenderten Menschen. Und der hat keine Mutter und auch keinen Vater mehr; zumindest nicht in der Schweizer Amtssprache, die gemäß der Beschlußvorlage 12267 des Europarates gegendert wurde:
Auch die Bundeskanzlei hat einen Leitfaden für die Mitarbeitenden beim Staat verfasst. Der geht sogar noch weiter. Auf 192 Seiten wird erklärt, wie man in welcher Situation geschlechtergerecht korrekt formuliert.

Und auch die Liste der "diskriminierenden Wörter" ist länger. Statt Vater oder Mutter sollte man laut Bund besser "der Elternteil" oder "das Elter" schreiben. "Der Leitfaden ist für amtliche Publikationen verbindlich", sagt Isabel Kamber, Stellvertretende Leiterin Zentrale Sprachdienste, Sektion Deutsch.
Ja, so nennen sie diese Sektion immer noch. Irgendwie total chauvinistisch und sekßistisch. Ha! Das Lachen bleibt mir jedesmal im Halse stecken, wenn ich von diesem Irrsinn lese, noch dazu in Ecken, die mir nicht sonderlich behagen. Doch hier in Deutschland wird nur am rechten Rande immer wieder ausführlich darüber berichtet, wie uns durchgeknallte Feministinnen und deren Freunde in den politischen Gremien nach ihrem Bilde zu formen versuchen. Diesem Bilde entspricht es zwar nicht, eine Mutter noch Mutter oder eine Hausfrau noch Hausfrau zu nennen, da es sich um stereotype Rollenzuweisungen handele; doch in der oben verlinkten Beschlußvorlage ist auf zwölf Seiten immerhin achtmal von Frauen als Opfern die Rede. Das ist zwar auch ein Stereotyp, doch es ist gendersensibel: so wie jenes junge Paar aus Schweden, das sich seit zweieinhalb Jahren weigert, das biologische Geschlecht seines ersten Kindes preiszugeben:
"Wir wollen, dass Pop freier aufwächst und wollen vermeiden, dass Pop von Anfang an in eine bestimmte Gender-Schablone gepresst wird", sagt Pops Mutter. "Es ist grausam, ein Kind mit einem blauen oder einem rosa Stempel auf der Stirn in die Welt zu schicken."
Das ist seit dem 27. Juni 2010 auf freitag.de zu lesen; es handelt sich jedoch nur um die Übersetzung eines kurzen englischen Artikels. Mehr über diesen Fall von ganz besonderer Kinderliebe -
Although Pop knows that there are physical differences between a boy and a girl, Pop's parents never use personal pronouns when referring to the child – they just say Pop.
- sowie diverse Reaktionen gibt es hier zu lesen. Ob wir wohl auch erfahren werden, was in der Psychiatrie mit Pop passieren wird? Denn dort wird dieses zum Ding hinabgegenderte Menschenwesen ganz unweigerlich landen, so wie bald wohl der größte Teil der gemainstreamten Menschen, wenn nicht vorher ein Krieg ausbricht, der all diesem Elend ein Ende bereitet. Dieser Krieg jedoch darf kein herkömmlicher sein:
Was wir brauchen ist ein radikales Umdenken. Und dazu brauchen wir neue Versionen eines gerechten Krieges. Dieser Krieg kann nur ein "Green War" sein.
So der türkische Forscher Selcuk Balamir am 6. Juli 2010 in einem Interview. Und weiter:
Sehen Sie: Krieg kann doch dann nicht gerecht sein, wenn etwa in Geschossen noch immer überwiegend Schwermetalle verarbeitet werden, die biologisch kaum abbaubar sind. Ich bin der Meinung, dass es heute nicht mehr vermittelbar ist, Patronen herzustellen, die nicht auch Pflanzen- und Blumensamen enthalten. Neben einer Schwarzpulverfüllung muss künftig jedes Geschoss auch Saatgut enthalten. Neben dem ökologischen Aspekt gibt es auch einen symbolischen: Wo Leben geht, muss Leben kommen.

Können Sie das denn nur moralisch begründen?

Im Gegenteil, meine Begründung ist durchweg rational: Zunächst wirken diese Waffen motivierend. Wenn aus jedem abgegebenen Schuss ein Baum oder eine Blume wächst, weiß der Soldat, dass er Gutes tut. Das steigert die Effektivität. Wenn die westlichen Verteidigungssysteme daneben ihre Drohnen konsequent auf Solarbetrieb umstellen, wenn sie den Elektrobetrieb ihrer Räum- und Kampffahrzeuge aus erneuerbaren Energien sicherstellen und die Umstellung der Flugzeugträger auf Rapsöl vornehmen, hätte das zusätzlich nachhaltige Industrialisierungseffekte. Wir müssen begreifen, dass Ökologie ein Krieg ist, der nie endet. Nur wer grün sät, wird auch grün ernten.
Als ich vor bald drei Wochen auf der Suche nach einem anderen Artikel die ersten Sätze dieses Interviews überflog, konnte ich wieder nicht glauben, was ich da las, so wie ich jetzt kaum glauben kann, daß ich, Quirinus der Spielverderber, zum erstenmal in meinem Leben ... siehe hier. Sowas kann passieren, wenn man in einer Nacht gar zu viele kultursensible Texte liest.

Die Polizei ist nicht immer unser Freund und Helfer; doch sobald mitten im großstädtischen Berufsverkehr sämtliche Ampeln ausfallen, leistet sie gewiß einen wertvollen Beitrag zum sozialen Miteinander, wie gestern morgen in Bremen, wo mehrere Polizistinnen und Polizisten sich redlich mühten, inmitten des bestialischen Gestanks die Verkehrsordnung zu hüten, darunter auch zwei sichtlich verschüchterte junge Polizistinnen, die uns Radfahrer nicht durchzuwinken wagten. Also sah ich mich ein wenig um und bemerkte neben mir eine jener Dreißigerinnen, die mir auf den 1. Blick unsympathisch sind. Doch weil Vorurteile dazu da sind, sie zu überwinden, sprach ich die, wie ich aufgrund ihres humorlosen Gesichts vermutete, äußerst gesundheitsbewußte Pädagogin an. "Iss doch verrückt", sagte ich und deutete auf die Mächen in Uniform. "Da machen alle so'n Geschrei wegen des Nichraucherschutzes, aber daß diese Leute stundenlang die ekligsten Abgase einatmen müssen, scheint niemanden zu kümmern." Nun bedachte mich die Pädagogin mit einem unheimlich kritischen und total informierten Tazleserinnendurchblick. Und sie sagte wörtlich: "Ich hab nich immer so'n Mitleid mit dem Gewaltmonopol."

ist, wenn ... siehe hier.

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