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ist die Medienberichterstattung zum Rauchverbot in der Gastronomie. Nachdem der deutschen Öffentlichkeit monatelang eingehämmert wurde, im Ausland habe alles bestens geklappt, es habe kaum Proteste und kaum Umsatzeinbußen, ja oft sogar Umsatzsteigerungen gegeben, ist an diesem Wochenende überall zu lesen, was wirklich los ist in den Kneipen und Cafés: nämlich nicht mehr allzu viel. Nun steht es auch im Stern:
Wolfgang Fritz, ein kräftiger Kerl mittleren Alters, der vor einem Pilsglas am Tresen hockt, kommt drei Mal die Woche in den "Pfauen". Er ist Nichtraucher. Trotzdem, sagt er, gefalle es ihm einfach nicht, dass "der Staat uns so viel vorschreibt".
Es geht also, wie hier und anderswo schon tausendmal gesagt, um die immer massivere Einschränkung der Bürgerrechte. Doch was fragt der Stern im Rahmen des Artikels seine Leser?
Was halten Sie von der Verfassungsbeschwerde gegen das Rauchverbot?
  • Das ist eine gute Sache, der Staat greift zu stark in die Grundrechte der Raucher ein.
  • Das ist doch Unsinn. Der Nichtraucherschutz geht vor!
  • Die Aufregung um das Rauchverbot ist mir egal.
So bekommt man die Antworten, die man gerne hätte. Doch diesmal scheint es nicht zu klappen. Bis jetzt stimmt die Mehrheit der Umfrageteilnehmer für die Grundrechte der Raucher: weil offenbar immer mehr Menschen erkennen, daß und warum es an der Zeit ist, dem Verbotswahn Einhalt zu gebieten. Denn wie unterschiedlich auch immer sie über die eine oder andere Sache denken; allmählich wird ihnen klar, was der Blogger Freeman heute auf seine Art geschrieben und begründet hat: Es stinkt nach Faschismus. Hier, zeichengetreu zitiert, eine Passage aus seinem Artikel:
Der Faschismus schleicht sich immer in kleinen Schritten an, immer nur so viel wie wir gerade verkraften können. Unsere Toleranz wird immer um etwas erhöht und wir finden für alles eine „plausible“ Erklärung, Entschuldigung und Ausrede, bis es dann zu spät ist.

Dann sitzt man mitten drin in der braunen Suppe, dann heisst es nur noch Maul halten oder eingesperrt werden oder Gewehr fassen und in den Krieg ziehen.

Viele meinen, die Neo-Nazis sind die neuen Faschisten. Auch wenn sie selbstverständlich nicht toleriert werden können, sie sind nur kleine Fische, die benötigt werden um gewisse Aktionen zu begründen, werden künstlich von den Mächtigen am Leben erhalten. Die sind nur eine Ablenkung von den wirklichen, grossen Faschisten.

Meint ihr der moderne Faschismus sieht genau so aus wie früher, mit Uniformen, Stechschritt und "Sieg Heil!"? Das wäre zu offensichtlich. Oder mit Kampfstiefel und Kahlköpfen? Das ist völlig naiv. Der neue Faschismus ist die Verschmelzung der weltweit operierenden Konzerndiktatur mit dem Staat, der ist gigantisch und hat überall seine Finger drin, aber schön verpackt und kaschiert hinter einer glaubwürdigen Fassade, von PR-Profis gestaltet und Hollywood mässig verkauft, damit man ihn nicht erkennt. Nur das Resultat ist das selbe.

Immer fortwerdende Eroberungskriege, erfundene äusserer Feinde die bekämpft werden müssen, die Ausgrenzung einer bestimmten Gruppe und Religion, Unmengen an Geld die für Rüstung und Sicherheit ausgegeben werden, die Verhaftung und der Abtrasport in Gefangegenlager, die Einschränkung der Meinungsfreiheit und Menschenrechte, die Bespitzelung und Unterdrückung... alles sehr subtil und raffiniert eingefädelt.

Andere Verpackung, gleicher Inhalt.

Die Faschisten haben dazugelernt, nutzen alle Register der Psychologie, Propaganda und Meinungsmanipulation. Es gibt keinen einzelnen "Führer" mehr den man huldigt, sondern die sitzen im Hintergrund und ihr System ist der Führer.

Was uns führt und verführt sind die Medien mit ihren Bildern. Es ist die Meinungsmache, die politische Korrektheit, was allgemein als richtig von den Medien bestimmt wird, welche Kriege gut sind, wer ein Feind ist, wer uns bedroht, von wem und was wir Angst haben sollen. Das ist alles gesteuert und eine Manipulation um uns in die gewünschte Richtung und geistigen Zustand zu bringen, damit wir den braunen Köder schlucken und uns unterwerfen.

Ganz können sich aber die Faschisten nicht verstecken. Jetzt werden sie langsam sichtbar, für den der es sehen will.
Ach! ich höre es schon wieder, das Totschlagargument Verschwörungstheorie; doch das kann mich nicht beeindrucken. Denn ob man die Angehörigen der neuen Herrscherkaste Faschisten nennt oder nicht, ob man in seiner Wut die richt'chen Worte (wer bestimmt, was richtig ist? Die Politiker? Die Medien?) findet oder nicht - entscheidend ist, daß man erkennt, wohin die Reise geht: in den Orwell-Staat.

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[Nachtrag] Daß es auch den Gastronomen nicht nur ums Geschäft geht, zeigt diese Seite eines Kneipenwirts aus Memmingen.
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