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mag ein sehr netter und sehr entspannter Mensch sein; doch wenn ich sie sehe und ihre Stimme höre, dann wird mir jedesmal angst & bange:



- so wie jedesmal, wenn das Remake des Films Mädchen in Uniform wiederholt wird. Sabine Bätzing wirkt so aalglatt, so beflissen und kalt; so leer wie all die Jugendlichen, die sich vollaufen lassen, nur daß ihre Droge eine ganz legale ist: die Drogenpolitik. Und davon kann sie nicht genug bekommen. Deshalb sieht Sabine Bätzing, eine Sozialdemokratin, die sogar ein Rauchverbot in Autos fordert,
"dringenden Handlungsbedarf", um den Alkoholkonsum Jugendlicher einzudämmen. Jeder vierte Jugendliche betrinke sich mindestens einmal im Monat mit fünf oder mehr Gläsern alkoholischer Getränke, jeder fünfte 14-Jährige trinke wöchentlich Alkohol. In Folge dieses Missbrauchs habe sich innerhalb von fünf Jahren die Zahl der Krankenhausaufenthalte von Kindern und Jugendlichen verdoppelt, von 9.500 im Jahr 2000 auf 19.400 im Jahr 2005. Jeder zweite 16- bis 17-Jährige trinke monatlich Spirituosen. Daher seien auch Testkäufer zur Durchsetzung des Jugendschutzes "sinnvoll", sagte Bätzing.
Über die Ursachen des exzessiven Alkoholkonsums hat sie nur dies zu sagen:
Zum einen sei Alkohol immer und überall, rund um die Uhr, verfügbar.
Man sollte ihn also am besten verbieten.
Zum zweiten lebten die Erwachsenen "maßlosen Konsum" vor.
Wer ihnen das wohl vorgelebt hat?
Zum dritten gebe es in Cliquen einen großen Gruppendruck, Alkohol zu trinken. Vor allem Mädchen hätten es schwer, Nein zum Alkohol zu sagen, wenn sie in solchen Gruppen mit älteren Jungen zusammen seien.
Was in solchen Cliquen abgeht, können zumal die Mädchen doch nur im Vollbrand ertragen. Es ist genau das gleiche, was in all den Pornos abgeht, die sich auch Sabine Bätzings Wahlvolk reinzieht. Aber das darf nicht vergrault werden, so wie auch die Wirtschaft nicht. Denn die lebt von der Dauergeilheit. Geiz ist geil. Billig will ich. Nimm mich.
Lange Beine, pralle Brüste, knackige Pos, lasziver Blick und verführerisch geöffnete Lippen: Mittlerweile gibt es fast kein Tabu mehr, was Erotik und Sex in der Werbung betrifft.
Und warum nicht? Weil die Herren es so wollen:
Die Kaufabsicht der Männer, so die Studie wird durch Sex in der Werbung gesteigert. Im Gegenzug verringert sich jedoch das Kaufinteresse der Frauen.[...] 58% der Frauen glauben außerdem, dass Werbung oft zu sexorientiert ist und 40% befürchten sogar, einen generellen Abfall der Moral, der sozialen Werte und sehen eine Bedrohung für die Erziehung der Kinder.
Das ist zwar nicht neu, aber eine Studie hat jüngst wieder bestätigt, was die von der Pornoindustrie eifrig unterstützten Sexrevolutionarren beiderlei Geschlechts anno 68 partout nicht wahrhaben wollten. Doch anstatt sich, wie sonst, nach derlei Studien zu richten, ficken sie uns weiter durch mit ihren Werbekampagnen, bis zumal der Jugend Hören & Sehen vergeht und sie sich angesichts der irren Erwachsenenwelt nur noch zuballern und gegenseitig fertigmachen können. They can't get no satisfaction, nicht in dieser Gesellschaft. Doch die soll im Prinzip so bleiben wie sie ist, und deshalb würde Sabine Bätzing, von Haus aus Diplom-Verwaltungswirtin und verwandt mit dem Regens des Bischöflichen Priesterseminars Trier, am liebsten alle Wirtschaften schließen. Das ist (wie ich befürchte) ihrer Weisheit letzter Schluß. Denn diese Politgouvernante ist eine Kraft, die zwar das Gute will, aber das Böse schafft: Kinder und Jugendliche, die es geil finden werden, andere Menschen zu bespitzeln. Früh übt sich, wer nach oben kommen will im Überwachungsstaat. Sabine Bätzing exerziert es ihnen vor, zwar nicht in Uniform, aber das kann ja noch kommen.
erphschwester meinte am 22. Okt, 21:35:
auch ich ...
... bin süchtig. ich gestehe!
als ich heute nach einigen wochen zurück auf die arbeit kam, mußte ich feststellen, daß ich raucher ich vom treppenhaus nach draußen ins freie befördert wurde. wegen des rauchverbots in öffentlichen gebäuden.
ach, was waren das doch zeiten, in denen ich mit meinem laster noch als stütze der nation betrachtet wurde, finanzierer irgendwelcher ausfälle bei den krankenkassen, mehr als übereifriger steuerzahler. abhängig, aber ein nützliches mitglied der gesellschaft.
nach draußen verbannt, denke ich immer öfter darüber nach, ob meine einst gewollten süchte nicht ebenso überkommen sind wie ich selbst. 
quirinus antwortete am 23. Okt, 03:10:
Geh doch einfach wieder rein. Arbeit macht frei. 
huflaikhan meinte am 23. Okt, 10:02:
Das - also die - ist eine ganz Schlimme. Ich habe sie auch mal gehört im Rundfunk (DLF), als es um Rauchverbote in Wirtschaften (Baden/Württemberg) ging. Das sind hier die Vollstrecker und Verwirklicher der Samjatinschen Negativutopie.

Ein ganzer Staat, der keiner war, hat so operiert. Die Ziele sind anders, aber eigentlich sind sie gleichgültig. Das Ziel ist der Weg. Darauf zu hoffen, dass sich diese "Revolutionäre" der "Volksgesundheit" selbst gegenseitig kaputt machen, wäre naiv. Und leider leiden diese Menschenschaften sehr unter Langzeitgedächtnisverlust, sind reine Gesinnungsethiker im schlechtesten aller denkbaren Sinne. 
quirinus antwortete am 23. Okt, 16:52:
Und das ist noch freundlich gesagt. 
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