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Nachdem bundesweit das Rauchen in sämtlichen Gaststätten sowie das Essen, Trinken, Musikhören und Sprechen im Auto durchgesetzt wurden, fordern Politiker jetzt ein striktes Denkverbot am Steuer: Die Verkehrssicherheit rechtfertige einen solchen Eingriff in die Privatsphäre.


Berlin - "Wir prüfen gerade, ob und wie es möglich ist, das Denken beim Autofahren zu verbieten", sagte die Gesundheitsbeauftragte Veronika Fieser-Fetz auf einer Pressekonferenz. Sie halte ein Verbot "für dringend erforderlich". Zwar bedeute dies einen Eingriff in die Privatsphäre des Einzelnen. "Aber wir müssen uns ernsthaft fragen, ob Verkehrssicherheit und Gesundheitsschutz nicht höher zu bewerten sind." Die Prüfung werde innerhalb der Regierung jetzt weiter vorangetrieben.

Die SPD-Politikerin verlangte von den Gesundheitsministern der Länder, noch in diesem Jahr den Weg für strikte Denkverbote auch im Haushalt und in privaten sowie staatlichen Betrieben freizumachen.

"Wir können uns in Deutschland nicht weiter erlauben, die Gefahren des Denkens zu ignorieren." Weitgehenden Ausnahmeregelungen und freiwilligen Lösungen erteilte sie eine Absage: "Nur mit gesetzlichen Maßnahmen können wir etwas erreichen." Dabei verwies sie auf diverse statistische Erhebungen, die eindeutig belegen, daß alle nicht auf das jeweilige Ziel gerichteten Gehirnaktivitäten zu einer signifikant höheren Unfallquote sowie schweren betrieblichen und damit auch steuerlichen Einbußen führen. Deshalb müsse dem Bürger endlich wieder vermittelt werden, daß Gemeinnutz vor Eigennutz gehe. "Du bist nichts, dein Volk ist alles", sagte die SPD-Politikerin unter Beifall der anwesenden Politiker aus allen Fraktionen.
huflaikhan meinte am 17. Feb, 15:12:
Ja, durchaus denkbar. 
quirinus antwortete am 18. Feb, 12:04:
Sämtliche Denkbars werden ab Sommer rauchfrei sein und spätestens im nächsten Jahr geschlossen. 
huflaikhan antwortete am 18. Feb, 20:38:
Niemals! Niemals! Undenkbar.

Ääh, ich mein, nicht auszudenken. 
pathologe meinte am 19. Feb, 14:08:
Ich denke mal, dass ich essen, trinken, musikhören und sprechen auch außerhalb des Autos kann. Trotz behördlich verordneter Durchsetzung.

Wird das Denkverbot am Steuer nicht schon auf freiwilliger Basis flächendeckend durchgeführt? Die Verkehrsdurchsagen belegen dies täglich. 
BusterG meinte am 20. Feb, 00:35:
Die Meisten sagen beim Datenschutz „Ich hab nix zu verbergen“ und werden in diesem Falle sagen: „Ich muss nicht denken, ich habe schon eine Meinung“ … 
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