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sind sie bekanntlich, unsere lb. Psychologinnen & Psychologen; doch sie verraten sich immer wieder: durch all das, was sie ihren Klientinnen & Klienten auf Kosten der Krankenkassen antun, aber auch durch all das, was sie aus Büchern & Artikeln ihrer lb. Kolleginnen & Kollegen zusammenklauben. So etwa erschien in Psychologie heute 7/2004 der Artikel Die Allergrößten. Was Narzissten antreibt, wie sie ihr Leben einrichten, und warum es so schwer ist, mit ihnen zurechtzukommen. Darin heißt es (ich zitiere wie stets wort- und zeichengetreu):
Narzissten stellen ihre Umwelt vor eine kaum lösbare Aufgabe, weil fast alles, was sie tun und sagen, die Aufforderung enthält: "Gib zu, dass ich etwas Besonderes bin, größer als die allermeisten – dich eingeschlossen!" Dabei wird jedoch eine grundlegende Bedingung des zwischenmenschlichen Umgangs, nämlich das Gebot "Was du nicht willst, das man dir tu …", eklatant verletzt, denn der Betroffene behandelt seine Umgebung genau so, wie er selbst auf gar keinen Fall behandelt werden möchte.
Na? Fällt dir was auf, lb. Leserin oder lb. Leser? Nein? Dann lies das Zitat noch einmal. Zu faul dazu? Hab ichs mir doch gedacht. Aber ich werd den Teufel tun und jetzt verraten, weshalb ich es so außerordentlich bemerkenswert finde. Stattdessen lehne ich mich bequem zurück und warte darauf, ob es jemandem gelingen wird, mir seine Lösung des Rätsels mitzuteilen.
kinomu meinte am 29. Nov, 06:30:
Lassen Sie mich raten: meinen Sie, Psychologen seien selbst besonders narzisstisch? 
Mykoplasma meinte am 29. Nov, 08:41:
Du meinst, die Psychologen meinen, es sei unstatthaft für austauschbares Humankapital, sich für besonders, einmalig oder gar bewundernswert zu halten? Und wer das für sich einfordert, ist ein narzisstisches Arschloch und gehört in Therapie bis er seine blaue Jacke wieder anzieht und ohne Murren Gammelfleisch verzehrt? ;-) 
wvs meinte am 29. Nov, 09:16:
Mir fällt auf ....
daß nur von männlichen Betroffenen die Rede ist .... 
quirinus meinte am 29. Nov, 10:07:
Bis jetzt hat noch keiner die Lösung gefunden. 
a. meinte am 29. Nov, 11:11:
Also, mir fällt auf,
dass die Anfangs-Anführungszeichen oben stehen und nicht unten, wie es normalerweise im Deutschen sein soll.

Außerdem ist zwischen "tu" und den Pünktchen "..." ein so großer Abstand - ich glaube, diese Pünktchen hängt man normalerweise direkt an den letzten Buchstaben dran, oder? (Ich merke gerade, man kann hier gar keine "Anführungszeichen unten" setzen.)

Ansonsten könnte man sich noch fragen, warum es eine "kaum lösbare Aufgabe" sein soll, einen Narzissten zu bewundern. Hier hätte man vielleicht "Zumutung" oder "Befremden" oder was weiß ich erwartet, aber unter einer schwierigen Aufgabe stelle ich mir was anderes vor.

Man könnte ferner anmerken, dass von den "Narzissten" zunächst im Plural gesprochen wird, sie dann aber im Singular selber sprechen: "(...) dass ich etwas Besonderes bin, (...)".

Apropos schwierige Aufgabe: Jetzt habe ich mir soviel Mühe mit der Lösung des Rätsels gegeben. Gibt es denn eine Aussicht auf Auflösung? Alles andere wäre ja witzlos. 
quirinus antwortete am 29. Nov, 11:20:
Ich weiß deine Mühe zu schätzen. Doch auch du hast die Lösung nicht gefunden. Es handelt sich nicht um ein formales, sondern um ein inhaltliches Problem, das leicht zu erkennen sein müßte. Zumindest mir ist es in geradezu in die Augen gesprungen. Also nur weiter! Es lohnt sich. 
Sebas1ian meinte am 29. Nov, 13:12:
Wer nicht errät, was ich bequem zurückgelehnt denke, ist faul oder begriffsstutzig? Eine seltsame, genauer gesagt: ziemlich narzißtische Fragestellung. 
Herr Fischer meinte am 29. Nov, 13:16:
Was immer auch Du, lieber Quirinus, an dem Zitat problematisch gefunden haben magst, mir jedenfalls stösst es übel auf, wenn andere Menschen einfach so als "Umwelt" und "Umgebung" bezeichnet werden, als sei das ganz normal. Naja, ist es ja leider beinahe auch. Und das ist ja auch das Problem der Narzissten, ob auf oder hinter der Couch. 
Mykoplasma meinte am 29. Nov, 13:25:
Ich bin faul und begriffstutzig! Los, verrat uns die Lösung, Jauch von Bremen. ;-) 
somlu meinte am 29. Nov, 13:35:
Da ich mir nicht denken kann, worauf du eigentlich hinaus willst, warte ich auch mal ab.

Abgesehen davon, spricht dieser Artikel auch von der anderen Seite dieses Verhaltens? Die Not, die ein Narzisst, dazu treibt ein bestimmtes Setting zu wiederholen. Was ohne die Anerkennung der ursprünglichen narzistischen Kränkung leider unmöglich ist aufzulösen? 
quirinus antwortete am 29. Nov, 15:50:
Verehrte Leserinnen & Leser,
nuu kuckt euch das Zitat doch bitte mal ganz genau an, und zwar wie ein unvoreingenommener Leser, der nix weiß und sich ganz einfach informieren und verstehen will, was da gesagt wird. Welche Frage würde solch ein Leser haben?

Und, lieber Sebas1ian: weshalb gleich so unfreundlich? Dies hier ist eine kleine Lese-, kriminalistische Aufgabe oder auch psychologische Aufgabe. Daß ich sie stelle, hat nix mit Narzißmus zu tun, sondern mit dessen genauem Gegenteil: meinem Interesse an Menschen.

Noch n büschen Überlegung büdde. Die Lösung ist so simpel, daß ihr euch anne Birne fassen werdet. Und ihr gabt doch alle eine; sonst würdet ihr in diesem Blog gewiß nicht lesen,

sacht Euer Quiri. 
wvs meinte am 29. Nov, 16:05:
Nun gut, 2. Versuch:
Narzissmus => "Narzissmus ist die Bezeichnung für die selbstgefällige Bezogenheit auf den eigenen Körper und/oder die eigene Person, was sich durch extremen Egoismus und Gleichgültigkeit gegenüber jeder anderen Person äußert. Solches Verhalten fällt durch übertriebenes Selbstlob ohne größeren Grund auf."

Das heißt:
Anders als im Artikel dargestellt schert sich der Narzisst nicht im geringsten um das, was um ihn herum passiert - ergo ist es ihm egal wie er behandelt wird (?) 
Mykoplasma meinte am 29. Nov, 16:19:
... grundlegende Bedingung des zwischenmenschlichen Umgangs, nämlich das Gebot: Was du nicht willst, das (wird) man dir tu(n).

quirinus meinte am 29. Nov, 16:44:
Ja! Ja! Ja!
Das isses! Mykoplasma hat gewonnen! Ich gratuliere.

Aber: Warum ist dies die richtige Lösung? Bitte sag es / sagt's mir im Hinblick auf das Thema meines Beitrags. Denn eigentlich ist Mykoplasmas Lösung noch unvollständig ... 
fely antwortete am 29. Nov, 18:31:
Weil die "Goldene Regel" falsch zitiert wird
Was du nicht willst, dass man dir tut ...sapienti sat.
ICH habe gewonnen. 
quirinus antwortete am 29. Nov, 19:20:
Neenee. 'türlich isses gut, daß du es bemerkt hast. Aber darum geht es nicht. Es geht um etwas In-halt-li-chäs! Um etwas Psych-oooh-lo-gi-schäs! Das aber hat etwas mit der Goldenen Regel zu tun.

Na ...? Naa ...?? Zum Endspurt, bitte. 
fely antwortete am 29. Nov, 20:04:
Wenn man "dass" fälschlicherweise durch "das" ersetzt...
mutiert die Goldene Regel zu ihrem Gegenteil, so wie Mykoplasma es versucht hat zu deuten. 
somlu meinte am 29. Nov, 19:54:
Nein, Nein, Herr Spielverderber haben Sie einen unausgelebten Lehrer in sich? Vielleicht die zukünftige Berufung. Spucken Sie es schon aus, das war schon in der Schule öde, wenn der Lehrer auf etwas gaaaaaaaaaanz bestimmtes hinaus wollte und die Hirne seiner SchülerInnen einfach anders tickten. Hat nicht unbedingt was mit Faulheit zu tun. 
Herr Fischer meinte am 30. Nov, 00:08:
Sehr geehrte Umwelt, liebe Umgebung,
ich, und das ist wichtig und ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit, ich glaube, hier handelt es sich nur um eine nebensächliche Kleinigkeit. 
quirinus antwortete am 30. Nov, 03:26:
Das ist
korrekt gedacht, nämlich dem Zeitgeist entsprechend. Auf das EGO kommt es an; alles andere ist "eine nebensächliche Kleinigkeit" ...

... schreibe ich, nachdem gerade eine Freundin bei mir zu Besuch war, um mir über das Sterben ihrer Mutter zu berichten; eine nebensächliche Kleinigkeit gemessen daran, was unsre Spaßgesellschaft für bedeutsam hält.

Kann denn wirklich keiner ermessen, was an dem Zitat aus Psychologie heute so überaus abscheulich ist? 
fely antwortete am 30. Nov, 07:04:
Raus damit!
Sollte sich rausstellen, daß das eine Spitzfindigkeit ist, ziehen wir Dir das Fell über die Ohren. 
quirinus antwortete am 30. Nov, 08:25:
Hier'ss schon ein Handwerker, der mich genug straft. Er reißt den Fußboden auf. Und nuu des Rätsels Lösung
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